Systemorientierung

Systemisches Denken ermöglicht uns, unser Zielklientel in ihren Gesamtzusammenhängen wahrzunehmen und dadurch ihre Handlungs- spielräume zu erweitern.

In der Gestaltung von differenzierten Unterstützungsangeboten und unter Einbezug des Umfeldes entwickeln wir auf dem Hintergrund der systemischen Betrachtungsweise kontinuierlich eine Ideen- und Perspektivenvielfalt und sichern dadurch den Raum für individuelle Unterstützung und Teamgeist.

Wir trauen unseren Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein hohes Mass an Selbstverantwortung und -organisation zu und achten auf ihre Autonomie.

Wir sind uns bewusst, dass unser Zielklientel nicht direkt, gezielt oder unmittelbar beeinflusst werden kann. Die Entscheidung zur persönlichen Entwicklung, Verhaltensänderung oder zum Lernen überlassen wir somit dem Zielklientel. Im Wissen, dass unsere Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf das Umfeld bezogen sind, sich von aussen beeinflussen lassen und sich auf das Umfeld einlassen können. Damit sie sich auf die Betreuungspersonen einlassen können, sind wir aufrichtig interessiert, sind unvoreingenommen und zeigen Wertschätzung.

Da es keine objektive Wirklichkeit gibt, ist für uns entscheidend, die Sichtweisen der Zielklientel zu ergründen und zu verstehen, damit zukünftig der Fokus auf die Veränderung der Situation gelegt werden kann. Mit Empathie, mutmachender Zuwendung, positiver Wertschätzung und emotionaler Wärme schaffen die Fachpersonen einen Raum für einen vertrauensvollen Umgang, in dem unseren jungen Menschen Lösungskompetenzen zugetraut werden und sie wachsen können. Um die persönlichen Lösungskompetenzen zu unterstützen schaffen wir Raum für individuelle Lösungen.

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