Aufnahmegrundlagen

Die Aufnahme in die Stiftung Juvenat basiert auf der Anordnung von zivil- oder jugendstrafrechtlichen Massnahmen oder freiwilligen Elterneinweisungen. Die Einweisung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfolgt über folgende Instanzen und basiert auf den dazu angeführten Grundlagen:

Einweisungsart 
Gesetzliche Grundlage
Einweisende Instanz
Einweisungsgrundlage
Platzierungsbegleitung
 
 
Zivilrechtliche 
Einweisung
Zivilgesetzbuch [ZGB]
Kindes- und 
Erwachsenen-
schutzbehörde [KESB]
Art. 310 ZGB
Beistandschaft [Art. 308 ZGB]
Vormundschaft [Art. 327a ZGB]

 

 

Jugendstrafrechtliche 
Einweisung
Jugendstrafrecht [JSGB]
Jugendanwaltschaft [JUGA]
Art. 15 JSGB oder
Art. 15 JSGB in 
Verbindung 
mit Art. 5 JSGB
Sozialberatung der Jugendanwaltschaft

Freiwillige 
Elterneinweisung
Inhaber | Inhaberin des 
Sorgerechtes
Empfehlung stationärer oder teilstationärer sozialpädagogischer Betreuung durch eine in der Jugendhilfe tätige Behörde

Beistandschaft [Art. 308 ZGB]
Fachperson der Jugendhilfe


Die Eltern und | oder platzierungsbegleitende Fachpersonen vereinbaren mit dem Juvenat individuelle Entwicklungsziele und erklären sich zu einer intensiven Zusammenarbeit an diesen Zielsetzungen bereit.

Stiftung Juvenat | Spisstrasse 1c | CH-6067 Melchtal | 041 666 28 44 | info@stiftung-juvenat.ch
Sozialpädagogik | Sonderpädagogik | Berufsbildung | Systemberatung