Betreuungsabschluss

Regulärer Austritt
Ein regulärer Austritt erfolgt bei Erreichung der vereinbarten Ziele und einer vorhandenen individuellen Anschlusslösung im Wohn-, Schul- oder Berufsbildungsbereich. Entscheidend für das Erreichen der gemeinsam vereinbarten Ziele ist der Kompetenzzuwachs und die positive Verhaltens- änderung.

Innerhalb der letzten vier Aufenthaltswochen vor dem Austritt findet eine letzte Standortbesprechung statt. In standardisierter Form wird in diesem Rahmen der Aufenthalt evaluiert. Nach Austritt wird der Abschlussbericht verfasst.

Vorzeitiger Austritt
Ein vorzeitiger Austritt erfolgt, wenn aufgrund eines erhöhten Risikoverhaltens oder einer akuten psychischen Krise die Betreuungs- und Förderangebote der Stiftung Juvenat für eine Weiterentwicklung nicht mehr ausreichen oder sie infolge fehlender Veränderungsbereitschaft für die persönliche Entwicklung nicht genutzt werden können.

Im Einzelfall wird in der Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Rahmen einer Standortbesprechung der Aufenthalt in der Stiftung Juvenat überprüft und eine individuelle Nachfolgelösung gesucht. Alle Kooperationspartner werden in die Lösungsfindung frühzeitig mit eingebunden. Der betroffene Jugendliche wird in die Austrittsplanung miteinbezogen, auf seine Rechte und seinen Schutz wird geachtet. Auf die Eltern | erziehungsberechtigten Personen wird auch in schwierigsten und kritischen Situationen Rücksicht genommen und Transparenz gewährt.

Bei einer geeigneten Nachfolgelösung kann der Aufenthalt beendet werden und der Austritt erfolgen. Wie bei regulären Austritten findet eine Standortbesprechung statt, der Aufenthalt wird evaluiert und ein schriftlicher Abschlussbericht verfasst.

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